06.11.2021

Veröffentlichung in der Mitteldeutschen Zeitung

Erfolgsprojekt nähert sich dem Ende

Abschlussbericht gibt Aufschluss über Potenzial in der Gesundheitsversorgung

Die vergangenen zwei Jahre der Corona-Pandemie haben dem Gesundheitswesen viel abverlangt, aber auch dynamische Prozesse in Gang gesetzt. Aus der Not heraus kam Bewegung in zahlreiche Abläufe. Damit vergleichbar ist, was vor rund drei Jahren passierte, als das Projekt "Innovation, Versorgungspartner, Patient" – kurz IVP – der IKK gesund plus ins Leben gerufen wurde. Hintergrund war der Gedanke, die umfassenden Versorgungsstrukturen im Gesundheitssystem besser miteinander zu vernetzen. So besteht zwar ein breites Spektrum an Krankenhäusern, Rehakliniken, Ärzten und Therapeuten – die Übergänge von einem zum anderen gestalten sich für Patienten und deren Angehörige bisher jedoch holprig.

Hier setzte IVP an und versuchte, Bewegung in den gelebten Alltag der Patientenversorgung zu bringen. Ziel war es, Ärzte, Kliniken und andere Leistungserbringer Hand in Hand arbeiten zu lassen. Dafür brauchte es ein Bindeglied, welches die Patientenkoordinatoren des IVP-Teams sein sollten. Gefördert wurde das Vorhaben durch den Innovationsausschuss des gemeinsamen Bundesausschusses, welcher sektorenübergreifende Versorgungsformen wie IVP unterstützt.

Im Jahr 2018 konnte das Projekt, welches für drei Jahre angelegt war und sich an Patienten mit kardiologischer oder neurologischer Erkrankung wie beispielsweise einem Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Herzinsuffizienz richtete, starten. Begleitet wurde es dabei vom Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Durch eine unabhängige wissenschaftliche Bewertung des Modellvorhabens sollte die Wirksamkeit der neuen Leistungen unter die Lupe genommen werden.

"In diese sogenannte Evaluation eingeschlossen waren alle Versicherten der IKK gesund plus, die zwischen dem 1. April 2018 und dem 31. Dezember 2020 mit einer der genannten Erkrankungen stationär behandelt wurden. Zum Vergleich wurde eine IKK-Kontrollgruppe mit den gleichen Zielerkrankungen gewählt", erläutert der Studienleiter des ISMG, PD Dr. Enno Swart, die Vorgehensweise.

Anhand von Abrechnungsdaten wurde für die Teilnehmer des Programms und der Kontrollgruppe bis zu einem Jahr nach dem Krankheitsereignis die Zeit der stationären Versorgung und Rehabilitation bis zum Beginn der ambulanten Nachsorge betrachtet. Auch die Häufigkeit von erneuten Ereignissen und Pflegebedürftigkeit war Teil der Untersuchung. Eine Befragung der Versicherten nach zehn Wochen und nochmals nach sechs Monaten ergänzte die Einschätzung.

"Diese Auswertung des IVP-Projektes macht es uns möglich, die damit verbundenen Erfolge in der Patientenversorgung messbar zu machen", erklären die Verwaltungsratsvorsitzenden der IKK gesund plus, Hans-Jürgen Müller und Uwe Runge. Bereits im Frühjahr 2021 konnten erste Ergebnisse in einem Zwischenbericht vorgelegt werden. Die Tendenz zeigt: Bei den Teilnehmern treten weniger stationäre Wiedereinweisungen auf, die Zeit bis zum Erhalt angemessener Heilmittel nach der Rehabilitation verkürzt sich. IVP-Patienten profitieren von einer Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und sind weniger auf Hilfe in der Gestaltung ihres Alltags angewiesen. "Das Projekt knüpft da an, wo es bisher keine Schnittstellen im Gesundheitswesen gab und stellt das Patientenwohl in den Mittelpunkt. Gehen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten nahtlos und schnell ineinander über, unterstützt dies den Genesungsprozess optimal. Die Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass ein solches Vorhaben unbedingt in die Regelversorgung übernommen werden muss", lautet das Fazit von Müller und Runge.

Zum 31. Dezember 2021 wird der abschließende Endbericht des ISMG erwartet. Dieser geht zudem auf die Problematik der Corona-Pandemie ein, welche die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen auch jenseits des aktuellen Infektionsgeschehens maßgeblich beeinflusst hat. Auf die Ergebnisse können die Beteiligten im Gesundheitswesen gespannt sein. Eins steht nach zahlreichen Gesprächen mit Teilnehmern des Projektes jedoch fest: Für die Patienten und ihre Angehörigen war IVP nicht nur eine Entlastung in einer Akutsituation, sondern auch gesundheitlich ein voller Erfolg.

Kassenintern gehören dem Projektteam Patientenkoordinatoren, Case Manager, Netzwerkmanager, ein Pharmakologe, ein Pflegeberater, ein Projektkoordinator und ein Projektleiter an. Die Mitarbeiter des Projektteams sind strukturell klar von den regulären Unternehmensbereichen der IKK gesund plus getrennt und arbeiten eigenverantwortlich, aber in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden kasseninternen Strukturen.

Die Aufgaben im Rahmen des Netzes sind für alle Versorgungspartner und die IKK gesund plus im Vertrag gemäß § 140 a SBG V geregelt. Als Ansprechpartner stehen sogenannte Patientenkoordinatoren zur Verfügung:

Patientenkoordinatoren

Jana Keindorf
Tel.: 0391 2806-1505
jana.keindorf@ikk-gesundplus.de

Jessica Stach-Prüfer
Tel.: 0391 28 06-1504
jessica.stach-pruefer@ikk-gesundplus.de

 

Veröffentlichung vom 06.11.2021
 Mitteldeutsche Zeitung -  Online-Veröffentlichung

Quelle: aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 06.11.2021


23.10.2021

Veröffentlichung in der Mitteldeutschen Zeitung

IVP-Projekt der IKK gesund plus: Immer im Blick - Das Patientenwohl

Rund 3.000 zufriedene Patienten und neue Netzwerkstrukturen sind sichtbare Erfolge

Im Jahr 2017 wurde von der IKK gesund plus für ihre Versicherten in Sachsen-Anhalt das Projekt „IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Versorgungssicherheit für Patienten zu verbessern und bislang vorhandene Defizite an den Schnittstellen der stationären, rehabilitativen und ambulanten Versorgung zu reduzieren. Das zeitlich befristete Pilotprojekt läuft nun zum Jahresende aus. Im Herbst 2021 ergibt sich damit die Gelegenheit für das IVP-Team der IKK gesund plus, Bilanz zu ziehen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu formulieren:

In Deutschland existieren nach wie vor zahlreiche Probleme im Rahmen der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Die IKK gesund plus hat trotzdem die Herausforderung gesucht, das Thema Vernetzung modellhaft zu erproben. Es zeigte sich, dass alle Partner sehr schnell bereit waren, dass Projekt zu unterstützen. So gelang es, einen Vertrag gemäß § 140 a SGB V mit sektorenübergreifender Ausrichtung abzuschließen. Dieser breite Konsens aller an der Versorgung des Patienten Beteiligten ist einmalig. „IVP ist für Patienten und Ärzte ein Gewinn. Die medizinische Versorgung wird verbessert, vereinfacht und schnelle Therapieerfolge werden unterstützt“, stellt Angela Witthuhn, Projektleiterin von der IKK gesund plus, den Erfolg des Projektes hervor.

Aktuell konterkarieren viele Bestimmungen die Bemühungen, sektorenübergreifend eine patientenorientierte Versorgung anzubieten. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen greifen nicht ineinander und verhindern, praxisnahe Strukturen aufzubauen. Als große Herausforderung erwies sich das Einholen der Einwilligungen. Die Gründe dafür waren beispielsweise fehlende Kontaktdaten, die Kodierqualität der Krankenhäuser, kurze Verweildauern oder Bestellung eines Betreuers bei Schwerkranken. Im Ergebnis wurden nicht alle Versicherten mit hohem Steuerungspotenzial erreicht. Das Problem könnte im Zuge eines Gesetzgebungsverfahrens geändert werden.

Schwierigkeiten ergaben sich auch bei der Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern. Das Entlassmanagement ist trotz bundesweiter Regelungen in den Kliniken sehr unterschiedlich ausgeprägt. Standards, beispielsweise zur Übermittlung der erforderlichen Daten an die Krankenkassen, würden den Genehmigungsprozess beschleunigen. Auch die Zusammenarbeit mit den nachfolgenden Behandlern muss verbessert werden.

Darüber hinaus war die Umsetzung der vertraglichen Regelungen der standardisierten Kommunikation eine enorme Herausforderung für das IVP-Team. Viel Fingerspitzengefühl, Verständnis und persönliche Ansprachen waren erforderlich, um die Strukturen des Netzwerks IVP, bestehend aus Versorgungspartnern, Patienten, Angehörigen und IKK gesund plus, überzeugend darstellen zu können. In der Regel mussten mit einzelnen Partnern persönliche Gespräche geführt werden. Das war ein enormer Kraftakt, der sich jedoch gelohnt hat. Heute sind zum Beispiel 1047 Hausärzte im Rahmen des IVP-Netzes eingebunden

Positive Erfahrungen
Die sehr angenehme und zum Teil intensive Zusammenarbeit mit den Hausärzten ist besonders hervorzuheben. Die Ärzte setzten im Projektverlauf die neuen Strukturelemente immer häufiger ein. Mit dem „MediCheck Expert“ erhielt der Hausarzt einen vollständigen Überblick über die Versorgungsrealität nach der stationären Entlassung in die Häuslichkeit. Auch stand dem Hausarzt mit dem „strukturierten, präventiven Hausbesuch“ daheim oder in einer Pflegeeinrichtung ein weiteres neues Instrument zur Verbesserung der Versorgung zur Verfügung. Dabei erfolgte die Überprüfung gesundheitlicher und wohnsituationsbezogener Risikofaktoren. Grundlegende Hilfebedarfe sowie Arznei- und Hilfsmittelbedarf wurden ermittelt. Versorgungsrelevante Informationen wurden mit dem Patienten besprochen und an die IKK gesund plus über das neue Dokument „Empfehlung aus dem Hausbesuch“ zur weiteren Bearbeitung und Leistungsgewährung zurückgemeldet. Ein Paradebeispiel dafür, wie durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt und IKK gesund plus die Versorgung des Patienten schnell und unbürokratisch verbessert werden kann.

Die Rehabilitationskliniken waren von Beginn an ein verlässlicher Partner. Die Standards der Zusammenarbeit wurden gemeinsam erarbeitet. So bildeten die Besuchsdienste in den Kliniken zur schnellen Klärung der Nachsorge einen entscheidenden und wichtigen Schwerpunkt des Projektes.

Auch der Einsatz einer SprachApp erwies sich als sinnvolle Ergänzung zur therapeutischen Behandlung. Mit Hilfe des Therapeuten stimmt der Patient die Lerninhalte ab und übt zu Hause eigenständig. Der Therapeut begleitet das Eigentraining und kann bei Bedarf die Lerninhalte anpassen. Ferner hat sich der Einsatz des Patientenkoordinators als zentraler Ansprechpartner und Kümmerer im Rahmen der Netzwerkarbeit bewährt.

Der patientenbezogene Begleitprozess erfolgte über die gesamte Behandlungsdauer anhand festgelegter Pfade entsprechend der Vereinbarung zwischen Versorgungspartnern und Krankenkassen. Über das Monitoring wurde regelmäßig die Versorgungssituation beim Patienten überprüft und Anpassungen entsprechend des Genesungszustandes vorgenommen.

Fazit
Im Rahmen des Projektes wurde deutlich, wie schwer es ist, die sektorenübergreifenden Hürden zu überwinden. Die seit Jahren existierenden Defizite an den Schnittstellen können nur durch gesetzliche Regelungen beseitigt werden. Das IVP-Team ist davon überzeugt, dass zukünftig nur durch eine Vernetzung eine wirtschaftliche und hochwertige medizinische Versorgung der Patienten möglich ist.   „IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient“ soll dazu ein Anfang sein.

„Der feste Ansprechpartner im IVP-Projekt ist wichtig. Dieser enge Kontakt hat enorm geholfen. Sie nehmen uns entscheidende Wege ab und klärten vieles. Wir erhielten Unterstützung mit der Pflegeberatung, aber auch die Hilfsmittelversorgung wurde gut koordiniert. Es ging alles immer sehr schnell, sodass wir keine unnötigen Wartezeiten hinnehmen mussten. Dieses Angebot ist für eine Optimierung der Versorgung für den Patienten sehr hilfreich.“ Zitat: Eberhard Raabe, Patient
 

Info
Kassenintern gehören dem Projektteam Patientenkoordinatoren, Case Manager, Netzwerkmanager, ein Pharmakologe, ein Pflegeberater, ein Projektkoordinator und ein Projektleiter an. Die Mitarbeiter des Projektteams sind strukturell klar von den regulären Unternehmensbereichen der IKK gesund plus getrennt und arbeiten eigenverantwortlich, aber in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden kasseninternen Strukturen. Die Aufgaben im Rahmen des Netzes sind für alle Versorgungspartner und die IKK gesund plus im Vertrag gemäß § 140 a SBG V geregelt. Als Ansprechpartner stehen sogenannte Patientenkoordinatoren zur Verfügung:

Patientenkoordinatoren

Jana Keindorf
Tel.: 0391 2806-1505
jana.keindorf@ikk-gesundplus.de

Jessica Stach-Prüfer
Tel.: 0391 28 06-1504
jessica.stach-pruefer@ikk-gesundplus.de

Veröffentlichung vom 23.10.2021
 Mitteldeutsche Zeitung -  Online-Veröffentlichung

Quelle: aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 23.10.2021


19.04.2021

Newsletter

Das Versorgungsangebot IKK IVP entwickelte sich im Jahr 2020 außerordentlich positiv und startete damit in die finale Phase. Aufgrund des Änderungsbescheids vom 05.11.2019 wurde die Projektlaufzeit um neun Monate bis zum 31.12.2021 verlängert.

Mit allen wichtigen und aktuellen Informationen werden die Versorgungspartner* kontinuierlich über das Portal www.ikk-ivp.de versorgt, gleichwohl fördert es aber auch den kommunikativen Austausch innerhalb des Netzwerkes.
Im Menüpunkt "Aktuelles" wurden die im Oktober und November 2020 durchgeführten öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen eingestellt. Zusätzlich fand am 11.11.2020 ein Experteninterview mit dem Vorsitzenden des Hausärzteverbandes Sachsen-Anhalt, Herrn Andrusch, statt. Die Aufzeichnung des Interviews ist unter Menüpunkt "IKK IVP" platziert.

Wir haben alle Versorgungspartner über den Zwischenstand des Projektes informiert. Die aktuellen Informationen wurden in einem Newsletter zusammengestellt.

  Newsletter

* Gender-Hinweis: Im Interesse der besseren Lesbarkeit wird im gesamten Artikel/Dokument auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.


21.01.2021

Projekt begrüßt 3000. Patienten

Bereits in der Vergangenheit konnte das Projekt „Innovation, Versorgungspartner, Patient“ der IKK gesund plus zahlreichen Betroffenen mit Akutereignissen zu einer bedarfsorientierten und übergreifenden Behandlung verhelfen. Mit Herrn Falk-Eberhard Stelmaszyk aus Frose durften die Mitarbeiter nun den 3000. eingeschriebenen Patienten begrüßen und auch zukünftig bei seinem Genesungsprozess begleiten.

Nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund eines Herzinfarktes absolvierte Herr Stelmaszyk eine anschließende Rehabilitation in der MEDIAN Klinik in Flechtingen, mit welcher die IKK gesund plus im Rahmen von „IVP“ seit Beginn zusammenarbeitet. Die Patientenkoordinatoren der Krankenkasse fungieren dabei als Bindeglied zwischen den stationären Behandlungen sowie der hausärztlichen Versorgung und dem Patienten selbst. Auf diese Weise greifen alle Prozesse flüssig ineinander, Facharzttermine sowie Anträge auf Heil- und Hilfsmittel oder einer Haushaltshilfe können im Bedarfsfall von den Projektmitarbeitern in die Wege geleitet werden.

Herr Stelmasyk freut sich über diese Möglichkeiten: „Sollten später Fragen aufkommen, habe ich einen Ansprechpartner, der mich unterstützt. Das Angebot der IKK gesund plus ist wirklich eine gute Sache und hilft ungemein, falls man nicht weiter weiß. So fühle ich mich rundum gut betreut!“


11.11.2020

Interview mit Frau Dr. med. Henriette Papesch aus Köthen

Das IVP-Projekt schafft neue Versorgungsstrukturen und ist das Bindeglied zwischen Leistungserbringern und Patient. Ein reger Austausch zwischen den eingeschriebenen Partnern sowie dem Projektteam ist wichtig, um die Inhalte entsprechend der Bedürfnisse aller Beteiligten anzupassen. Im Rahmen dieser Netzwerkarbeit fand auch ein Gespräch mit Frau Dr. med. Henriette Papesch, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Köthen, statt.

Darin ging es unter anderem um die Frage, welche Auswirkungen die Teilnahme am Projekt auf ihre Arbeit hat. „Uns und den Patienten hilft besonders die aktive Mitwirkung bei der Therapeutenvermittlung. Dies führt zu schnelleren Behandlungserfolgen und beugt Therapieunterbrechungen vor“, weiß Frau Dr. Papesch zu berichten. Zwar gab es noch einige Rückfragen von Seiten der Therapeuten, sowohl zu der Abrechnung als auch zu Verordnungen oder Formularen. Dies war jedoch ein Prozess, in den beide Seiten hineingewachsen sind. 

Den Patienten tut es ihrer Meinung nach gut, dass sich die Krankenkasse intensiv um sie kümmert. „Das Projekt und die Unterstützung wurden dankbar angenommen“, so Papesch. Die Zusammenarbeit empfindet sie als sehr angenehm, die Rückmeldungen und Gespräche – auch bei Fragen zur Abrechnung oder weiteren Prozessen – als hilfreich für das Praxisteam.

Als einen großen Vorteil von IVP sieht Frau Dr. Papesch den MediCheck Expert. Mit diesem hat sie einen genauen Überblick, was von den Mit-Behandlern verordnet wird. Die Verordnungen laufen darüber hinaus außerhalb des Budgets. Mehraufwände entstanden für die Allgemeinmedizinerin, nach einer kurzen Einlesezeit in die Abläufe des Programmes, nicht. Verbesserungsmöglichkeiten sieht sie lediglich in der Einbeziehung von Fallbesprechungen und Qualitätszirkeln in den Praxisalltag sowie in der Kommunikation mit Therapeuten, welche die IVP-Verordnungen bisher nicht kennen. 

Foto

(Foto v.ln.r.: Frau Isabel Nickl, Patientenkoordinatorinin des IVP-Projektes der IKK gesund plus und Frau Dr. med. Henriette Papesch aus Köthen)


05.11.2020

Besuch bei Frau Grit Mittelstraß, Aschersleben anlässlich der 1.000sten Teilnahme als Hausärztin im IVP-Projekt

Frau Mittelstraß freute sich sehr über die Ehrung zur 1.000sten teilnehmenden Hausärztin im IVP-Projekt, und das nicht nur wegen des schönen Blumenstraußes, der ihr überreicht wurde! Für ihre zwei teilnehmenden Versicherten hat sie den Nutzen der Projektleistungen zu schätzen gelernt: "Der Medicheck Expert war sehr hilfreich für die weitere Therapieplanung, weil er mir einen genauen und gesicherten Überblick über die aktuell dem Patienten verordneten Medikamente und Heilmitteltherapien gegeben hat. Die Patienten können das oft so genau gar nicht angeben. Ich habe den Medicheck Expert auch dem Patienten gezeigt, und ihm erläutert, wie wichtig der für die weitere Behandlung ist."
Die gewährte Unterstützung bei der Vermittlung von Therapeuten und Arztterminen und die Beratung der Versicherten zu Pflegethemen erachtete Frau Mittelstraß als wichtige Ergänzungen der ärztlichen Arbeit, die den Behandlungserfolg fördere. Auch für die ärztlichen Fallberatungen seien sinnvoll, denn bei schwerer Erkrankung und einem komplexen Behandlungsgeschehen gebe es immer Themen, bei denen man sich gerne in einem Erfahrungsaustausch mit ärztlichen Kollegen über die besten Therapieoptionen abstimme.

Foto

(Foto v.ln.r.: Frau Dr. Ursula Zimmermann, Netzwerkmanagerin des IVP-Projektes der IKK gesund plus und Frau Mittelstraß aus Aschersleben)


05.11.2020

Das Projekt "Innovation Versorgungspartner Patient" aus Hausarztsicht

Hausärzte sind nicht nur direkte Bezugspersonen für ihre Patienten, sondern auch wichtige Partner im Projekt „Innovation, Versorgungspartner, Patient“ (IVP). Bereits über 1.000 von ihnen waren mit Stand vom Dezember 2020 eingetragen. Eine davon ist Allgemeinmedizinerin in Aschersleben. Sie kann aus erster Hand berichten, welche Vorteile sich durch IVP ergeben. Zu erwähnen ist an dieser Stelle zunächst natürlich der große Nutzen für die Patienten. "Die Qualität der Behandlung hat sich durch dieses tolle Projekt stark verbessert!", ist sich die Hausärztin sicher. So können beispielsweise Verordnungen bedarfsgerechter und schneller vorgenommen werden.
Doch auch sie selbst profitiert von den neuen Möglichkeiten. Durch die Patientenbetreuung, welche mithilfe der Patientenkoordinatoren und Pflegeberater erfolgt, erhält sie genaue Informationen über den Bedarf des jeweiligen Patienten. "So bin ich stets im Bilde, alles geht viel schneller", freut sich die Ärztin über die gute Zusammenarbeit mit der IKK gesund plus. "Ich habe noch nie erlebt, dass sich eine Kasse darum kümmert, was der Patient noch alles braucht. Sonst wollen alle immer nur sparen." Die Patientenbetreuung beinhaltet unter anderem Pflegeberatungen in den Häuslichkeiten zur Ermittlung des Hilfebedarfs oder die Überprüfung der optimalen Hilfsmittelversorgung.

Weiterhin hebt sie den MediCheck Expert als sehr informativ hervor. Auf diese Weise hat sie eine gute Übersicht über neu verordnete Medikamente und Wechselwirkungen. Auch die Unterstützung durch das IVP-Team beim Finden von Therapeuten für einen schnellen Therapiebeginn begrüßt sie sehr.

Mehraufwände für die Hausärztin ergaben sich hingegen bisher nur in einem geringen Maß. Diese wurden bedingt durch die Notwendigkeit, für die IVP-Patienten Zusatzziffern einzutragen und Kennzeichen in die Patientendokumentation einzufügen. Auf diese Weise soll unterschieden werde, welche Patienten in das Projekt eingeschrieben sind und die Vorteile nutzen können.

Abschließend lautet ihr Fazit: "IVP ist für Patienten und Ärzte ein Gewinn! Die medizinische Versorgung wird verbessert, vereinfacht und schnelle Therapieerfolge unterstützt."


17.10.2020 und 07.11.2020

Veröffentlichungen in der Mitteldeutschen Zeitung

Gewinner ist auf jeden Fall der Patient

NETZWERKE – IKK betritt neue Pfade in der Rehabilitation. Projekt erfolgreich im vierten Jahr.

Netzwerkstrukturen im Gesundheitswesen schaffen und das Patientenwohl fördern – dies sind die beiden Hauptziele des Projektes "Innovation, Versorgungspartner, Patient" der IKK gesund plus. Das Vorhaben befindet sich bereits im vierten Jahr und hat diesbezüglich mittlerweile eine Reihe von Erfolgen vorzuweisen: Rund 3.000 zufriedene Patienten mit Akutereignissen wie einem Schlaganfall oder Herzerkrankungen, welche auf ihrem Weg zur Genesung unterstützt werden, mehr als 1.000 Hausärzte, die sich am Projekt beteiligen.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist darüber hinaus auch mit Partnern aus dem Rehabilitationsbereich zu verzeichnen. Die Durchführung von Besuchsdiensten ist dabei eine der Kernaufgaben der Projektmitarbeiter in den Rehabilitationskliniken. Mit deren Hilfe wird der Gesundheitszustand des Patienten begutachtet, um daraufhin die Nachsorge individuell planen und organisieren zu können. In diesem Zusammenhang wird ein strukturiertes Entlassungsmanagement durchgeführt, das sicherstellt, dass Patienten im Anschluss eine bedarfsgerechte und kontinuierliche Versorgung erhalten. Versorgungslücken sollen vermieden werden, indem die Sicherstellung der Heil- und Hilfsmittel zeitnah erfolgt sowie rechtzeitig Facharzt- und Therapeutentermine vermittelt werden. Betroffene haben zudem bereits in der Klinik die Möglichkeit, einen Termin mit einem speziell ausgebildeten Pflegeberater der IKK gesund plus zu vereinbaren.

Die MEDIAN Kliniken NRZ Magdeburg und Flechtingen sind solche Fachkliniken für Rehabilitation und Frührehabilitation. "Beide Kliniken waren von Anfang an unterstützend an unserer Seite", berichtet Angela Witthuhn, Projekt- und Stabsstellenleiterin Patientenbetreuung der IKK gesund plus. "Gemeinsam mit den Ärzten wurden zum Beispiel Dokumente erarbeitet und standardisierte Verfahren abgestimmt. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und hat schon manche innovative Idee hervorgebracht."

Die MEDIAN Klinik Flechtingen ist 1993 mit der Klinik für Kardiologie und 1995 zusätzlich mit der Indikation Neurologie ans Netz gegangen. Das NRZ Magdeburg ist 1999 als eine neurologische Rehabilitationseinrichtung mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dem Land Sachsen-Anhalt und den Kostenträgern in Magdeburg eingerichtet worden. Beide Häuser verfügen über alle Phasen der neurologischen Frührehabilitation. Das NRZ bietet zusätzlich die Möglichkeit einer medizinisch-beruflichen Rehabilitation. Beide Standorte sind in die medizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt eingebettet und vereinen das Ziel in den Indikationen Neurologie und Kardiologie eine intensive und auf den individuellen Patienten abgestimmte medizinische Rehabilitation anzubieten. Die Kliniken verfügen über ein erfahrenes Rehabilitationsteam und moderne Ausstattung bis hin zu robotergestützten therapeutischen Angeboten. Mithilfe derer sollen die Betroffenen ihre Selbständigkeit zu einem hohen Grad wiedererlangen und die Wiedereingliederung in den beruflichen und sozialen Alltag gelingen.

Dabei spielt die ambulante Weiterversorgung eine zentrale Rolle. "Die frühzeitige Klärung der Nachsorge sowie die Möglichkeit, einen Ansprechpartner zu kontaktieren, geben den Patienten Sicherheit und optimieren im Zusammenspiel mit der hausärztlichen Versorgung die Nachsorge", weiß Prof. Dr. Michael Sailer, Ärztlicher Direktor der beiden MEDIAN Kliniken Magdeburg und Flechtingen, aus Erfahrung. Die Herausforderung sei, die entsprechenden Ressourcen für die Betroffenen zu identifizieren und sicherzustellen. In diesen Situationen stellt der Patientenkoordinator der IKK gesund plus einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt für den ambulanten Nachsorgebereich dar.

Die aktuellen Strukturen im Gesundheitssektor sieht der Ärztliche Direktor kritisch: "Es bleibt eine große Herausforderung, die geeignete Infrastruktur für die benötigten Daten und Informationen zu schaffen, die diese umfassende Versorgung unterstützen. Es gibt nichts Uneffektiveres, als Abgrenzung von Behandlungssektoren, fehlende Informationsweitergabe oder Ressourcenverschwendung durch  einen fehlenden Abgleich von individuellen Bedarfen und Verordnungen."

Genau dies war der Ausgangspunkt, aus welchem heraus das Projekt IVP ins Leben gerufen wurde. Dessen Wirkung für den Reha-Sektor schätzt Prof. Dr. Sailer hoch ein. „Die Vernetzung der Leistungserbringer ist eine wichtige Grundlage, um eine erfolgreiche und zielgerichtete medizinische Rehabilitation sowie einen reibungslosen Informationsfluss und eine nahtlose Versorgung zu gewährleisten. Insofern ist das "IVP-Projekt" ein Konzept, das für die Arbeitsweise der Rehabilitationskliniken von großer Bedeutung ist.“

Seine abschließende Einschätzung für das Projekt könnte kaum positiver ausfallen: "Der Gewinner ist der Patient und seine Angehörigen, die auf diesem Behandlungspfad von der Akutbehandlung über die medizinische Rehabilitation bis zur ambulanten häuslichen Versorgung begleitet und beraten werden. Der Gewinner ist aber auch das Gesundheitssystem, das Redundanzen abbaut sowie Ressourcen besser und zielgerichtet  einsetzt."

Kassenintern gehören dem Projektteam Patientenkoordinatoren, Case Manager, Netzwerkmanager, ein Pharmakologe, ein Pflegeberater, ein Projektkoordinator und ein Projektleiter an. Die Mitarbeiter des Projektteams sind strukturell klar von den regulären Unternehmensbereichen der IKK gesund plus getrennt und arbeiten eigenverantwortlich, aber in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden kasseninternen Strukturen. Die Aufgaben im Rahmen des Netzes sind für alle Versorgungspartner und die IKK gesund plus im Vertrag gemäß § 140 a SBG V geregelt.

Veröffentlichung vom 07.11.2020
 Mitteldeutsche Zeitung -  Online-Veröffentlichung

Quelle: aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 07.11.2020


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Auch in der Krise gut vernetzt

IKK Patientenbetreuung - Projekt zur besseren Versorgung von Patienten bewährt sich

Bei einem Akutereignis wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zählt jede Minute. Die Erstversorgung des Patienten und der Transport in das nächstgelegene Krankenhaus müssen schnell und strukturiert erfolgen. Im besten Fall kann nach einem Klinikaufenthalt im Anschluss mit der Rehabilitation und therapeutischen Heilbehandlung begonnen werden – doch hier stolpert das Gesundheitswesen oft über die eigene Bürokratie und arbeitet nicht mehr zielgerichtet. "Die medizinische Behandlung in Deutschland erfolgt in den meisten Fällen nur in eine Richtung und hat zwischen den einzelnen Versorgungspartnern oft große Lücken", erläutert Angela Witthuhn, Stabsstellenleiterin Patientenbetreuung bei der IKK gesund plus. "Dabei müssten besonders die Übergänge fließender und manche Behandlungen parallel zueinander verlaufen, um die Genesung des Patienten optimal zu unterstützen."

An diesem Punkt setzte die Idee des Projektes „IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient“ an, dessen Leiterin sie ist. Im Jahr 2017 wurde es von der Krankenkasse ins Leben gerufen und seit April 2018 vom Innovationsfonds gefördert. Ziel des deutschlandweit einmaligen Projektes ist die Verbesserung der Versorgungsqualität. Dies geschieht durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern über die gesamte Behandlungskette hinweg: beginnend im Krankenhaus, über die Rehabilitation, die häusliche Behandlung, die Versorgung mit Heil-und Hilfsmitteln und die Versorgung mit Pflegeleistungen. Insbesondere der bessere Übergang an den Schnittstellen von der einen zur anderen Versorgungsform steht dabei im Mittelpunkt.

Dabei geht es vor allem um Transparenz: Eine Abstimmung der Ärzte und Therapeuten untereinander ist unerlässlich, um Wartezeiten sowie Therapieabbrüche zu vermeiden. Medizinisch qualifizierte Patientenkoordinatoren stehen den Netzwerkpartnern, den Patienten und deren Angehörigen als feste Ansprechpartner während der gesamten Versorgung zur Verfügung. Es wurde ein flächendeckendes und sektorübergreifendes Netzwerk in Sachsen- Anhalt aufgebaut, an welchem sich mittlerweile rund 1.400 Versorgungspartner beteiligen.

Aktuell sind ca. 3.000 Patienten und um die 1.000 Hausärzte in das Projekt eingeschrieben.

Auch Therapeuten aus den Bereichen Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie sind involviert. Die IKK gesund plus unterstützt dabei die Vorbereitung der optimalen Versorgung, sichert die zeitnahe therapeutische Weiterbehandlung und sorgt für eine regelmäßige Kommunikation zwischen dem Hausarzt und den Therapeuten.

Auch Ergotherapeutin Anne-Cathrin König aus Klötze sammelt mit den Mitarbeiterinnen ihrer Praxis erste Erfahrungen mit dem IVP-Projekt. Sie sieht in dem Versorgungsnetzwerk zahlreiche Vorteile: Im Rahmen des Projektes haben die ambulanten Netzwerkpartner eine so genannte ’therapeutische Entscheidungsfreiheit’.

Das bedeutet, dass der Hausarzt zwar die Verordnung mit Diagnose ausstellt – die Leistungen und ihre Häufigkeit legt aber der Therapeut fest. So kann auf die individuellen Ziele eines jeden Patienten eingegangen werden." Und eine weitere Besonderheit geht mit der Teilnahme an „Innovation, Versorgungspartner, Patient" einher. "Ärztliche Verordnungen gelten für ein halbes Jahr. Dies ist neu und bedeutet eine Entlastung für Patienten und deren Angehörige", stellt Anne- Cathrin König fest. Zusätzlich bietet die IKK gesund plus ihren Versichertendie Möglichkeit, die Therapiefrequenz maßgeblich durch ein vom Logopäden koordiniertes Eigentraining mit Hilfe der Sprach-App "neolexon" zu erhöhen.

Die Gründerinnen Dr. Mona Späth und Dr. Hanna Jakob waren selbst als Sprachtherapeutinnen tätig, als bei ihnen die Idee zu diesem Angebot entstand. „Mit unserer Entwicklung wollen wir Sprachtherapeuten die Arbeit erleichtern und dem Patienten eine Möglichkeit geben, an seinem Therapieerfolg aktiv mitzuwirken“, fasst Dr. Mona Späth die Ziele von „neolexon“ zusammen. Mit der Aphasie-App kann der Patient individuell für ihn zusammengestelltes Material auf seinem Tablet oder PC üben. Als erste Krankenkasse stellte die IKK gesund plus die innovative Lösung im Rahmen des Projektes IVP zur Verfügung. Aktuell nutzen bereits 42 Patienten diese Möglichkeit des ergänzenden Sprachtrainings. Das digitale Angebot stößt dabei altersunabhängig auf positive Resonanz.

Besonders mit Beginn der Corona-Pandemie war die App "neolexon" für viele Patienten der "Rettungsanker", um ihr Sprachtraining zu Hause fortzuführen. So wurden Behandlungsabbrüche vermieden und der Therapieerfolg gesichert. „Dieses Beispiel hat gezeigt, dass das Projekt auf einem guten Weg ist und sich digitale Angebote als Ergänzung zur herkömmlichen Therapie bewähren. Davon können in Zukunft besonders IVP-Teilnehmer im ländlichen Bereich profitieren", stellt Angela Witthuhn fest. Dass die sektorübergreifende Netzwerkarbeit in der Krise eine Hilfe sein konnte, hat sich auch an anderer Stelle deutlich gezeigt: Die Patientenkoordinatoren befanden sich zur Zeit des "Lockdowns" im ständigen Kontakt mit Leistungserbringern, gaben Hilfestellungen beim Angebot von Therapiesitzungen über Video und schlossen als Bindeglied zwischen Patient und Gesundheitswesen die Informations-und Versorgungslücken – ein Konzept, dass sich bewährt hat!

Kassenintern gehören dem Projektteam Patientenkoordinatoren, Case Manager, Netzwerkmanager, ein Pharmakologe, ein Pflegeberater, ein Projektkoordinator und ein Projektleiter an. Die Mitarbeiter des Projektteams sind strukturell klar von den regulären Unternehmensbereichen der IKK gesund plus getrennt und arbeiten eigenverantwortlich, aber in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden kasseninternen Strukturen. Die Aufgaben im Rahmen des Netzes sind für alle Versorgungspartner und die IKK gesund plus im Vertrag gemäß § 140 a SBG V geregelt.

Veröffentlichung vom 17.10.2020
   Mitteldeutsche Zeitung - Online-Veröffentlichung

Quelle: aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 17.10.2020


16.07.2020

Änderungsbescheid vom 13. Juli 2020

Mit Änderungsbescheid vom 13.07.2020 wurde den beantragten Änderungen in der Stellenbesetzung, Mittelumwidmung sowie der Änderung des Prozentsatzes der Infrastrukturpauschale unter dem Vorbehalt der Ausgabenneutralität zugestimmt. Damit verlängert sich der Auftrag "Evaluation" um neun Monate vom 01.04.2021 bis 31.12.2021. Auch führte die Prüfung der beantragten Verlängerungen der Personalstellen zu einem positiven Ergebnis und der Prozentsatz der Infrastrukturpauschale wurde rückwirkend ab Projektbeginn von ursprünglich 20,31 Prozent auf 15,59 Prozent geändert.

Es gilt der Finanzierungsplan in der neuen Fassung vom 13.07.2020.

Für die kommenden Statusberichte, erstmalig Statusbericht III. Quartal 2020, gilt der aktualisierte Zeitplan zur Fallzahlerreichung (Stand 30.04.2020).


26.06.2020

Newsletter

Das Förderprojekt zeichnet sich durch seine Einmaligkeit aus. Wir haben die Chance zielgerichtet Lösungen zu finden, um die Regelversorgung im deutschen Gesundheitssystem zu verbessern. Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg des Projektes ist die bereichs-und fachübergreifende Zusammenarbeit mit allen Versorgungspartnern. Mit Unterstützung vieler Versorgungspartner ist so ein sektorenübergreifendes Netzwerk entstanden. An dieser Stelle möchten wir uns für die gemeinsame und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen herzlich bedanken.
Zurzeit dreht sich alles um Corona. In diesem Zusammenhang wurden sofort geeignete Anpassungen und Änderungen vorgenommen, um trotz Einschränkungen die Einhaltung der Projektziele nicht zu gefährden. Gemeinsam mit Ihnen arbeiteten wir an Lösungen, um diese heraufordernde Situation zu meistern. Auch dafür danken wir Ihnen jetzt umso mehr, dass Sie an unser gemeinsames Projekt glaubten , es mit uns im Netzwerk leben und weiterentwickeln.

Wir haben alle Versorgungspartner über den Zwischenstand des Projektes informiert. Die aktuellen Informationen wurden in einem Newsletter zusammengestellt.

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07.02.2020

Versorgungsprojekt der IKK gesund plus begrüßt 2000. Teilnehmer

Bad Kösen/Naumburg. Das Pilotprojekt "Innovation, Versorgungspartner, Patient" (IVP) der IKK gesund plus steht seit 2018 für eine effizientere und engmaschige Versorgungsstruktur für Patienten mit kardiologischen oder neurologischen Erkrankungen. „Unser Ziel ist es, Versorgungslücken in unserem Gesundheitssystem zu schließen. Wir möchten den Betroffenen ein medizinisches Netzwerk bieten, in dem die verschiedenen Leistungserbringer Hand in Hand arbeiten“, erläutert Angela Witthuhn von der IKK gesund plus. Sie leitet das Projekt, zu dessen sektorenübergreifendem Netzwerk, neben zahlreichen anderen Partnern, mittlerweile 15 Krankenhäuser, 815 Hausärzte und 14 Reha-Kliniken gehören.
Eine davon ist die MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen II in Naumburg. Dort durfte die IKK gesund plus mit Harro Zutz nun den 2000. Patienten zur Einschreibung im Projekt IVP begrüßen. "Als ich von dem Konzept erfahren habe, war ich sehr interessiert. Wer wünscht sich nicht die bestmögliche Versorgung bei gesundheitlichen Problemen? Ich freue mich, nun ein Teil des Projektes zu sein und fühle mich rundum gut betreut", berichtet Herr Zutz.
Auch sein behandelnder Arzt Dr. med. Reinhard Leicht, Chefarzt der Kardiologie, zeigt sich überzeugt. "In vielen Fällen fehlen Schnittstellen, die dafür sorgen, dass die medizinische Versorgung strukturiert und koordiniert abläuft – auch oder gerade wenn verschiedene Leistungserbringer daran beteiligt sind. Die Patienten im IVP profitieren von einer besseren Abstimmung und einer kontinuierlichen Behandlung", erläutert er die Vorteile für die Teilnehmer.
Dass die Bemühungen um das Wohl des Patienten nicht an der Kliniktür enden, bestärkt auch Dr. med. Carsten Clewing, Chefarzt der Neurologie. "Nach der Rehabilitation entlassen wir unsere Patienten ins häusliche Umfeld oder in eine Betreuungseinrichtung. Die Behandlung ist damit aber nicht beendet, sondern bedarf eines gut organisierten Übergangs. Dank der Patientenkoordinatoren verläuft dieser Prozess nun deutlich besser, Brüche im Behandlungsverlauf werden vermieden", lautet seine Einschätzung.
Aktuell werden acht Versicherte der IKK gesund plus, welche an "Innovation, Versorgungspartner, Patient" teilnehmen, in der MEDIAN Saale Klinik behandelt. Das Projekt selbst wird aus Mitteln des Innovationsfonds finanziert und ist zunächst bis Ende 2021 befristet.

Pressemitteilung
Pressefoto

(Pressefoto v.ln.r.: Frau Angela Witthuhn, Leiterin des IVP-Projektes der IKK gesund plus, Herr Dr. med. Reinhard Leicht, Chefarzt der Kardiologie, Patient Herr Harro Zutz, Frau Kerstin Budde-Große, Kaufmännische Leiterin der MEDIAN Kliniken, Herr Dr. Med. Carsten Clewing, Chefarzt der Neurologie, Patientenkoordinatorin Isabel Nickl)


30.11.2019 und 14.12.2019

Veröffentlichungen in der Mitteldeutschen Zeitung

IKK gesund plus: Defizite abbauen – Betreuung optimieren

PATIENTENVERSORGUNG – Netzwerkpartner und Hausärzte spüren in der Praxis Verbesserungspotenzial auf

Um derzeit noch bestehende Versorgungsdefizite bei der Betreuung von Patienten mit einem vorangegangenen Akutereignis – wie etwa einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt – zu beseitigen, hat die IKK gesund plus für ihre Versicherten in Sachsen-Anhalt das Projekt "IKK IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient" ins Leben gerufen. Dieses Projekt soll Schnittstellenprobleme zwischen den stationären, rehabilitativen und ambulanten Versorgungsstrukturen in der Praxis sichtbar machen, die sich negativ auf die Versorgung der Patienten auswirken. Ziel ist die Verbesserung des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern sowie die Optimierung von Patientenpfaden sowie kontinuierlichen und bedarfsgerechten Versorgungsprozessen.

Das Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf, einen Ansprechpartner zu schaffen, der den gesamten Genesungsprozess der Patienten begleitet und die Lücken füllt, die in den Übergängen vom einen zu dem anderen Versorgungssektor entstehen. Für die Umsetzung ihres Projektes hat sich die IKK gesund plus ein Netzwerk aus Reha-Kliniken, Krankenhäusern und weiteren Versorgungspartnern aufgebaut. Dazu zählen auch etwa 770 Hausärzte. Dr. med. Rajka Thoma, Allgemeinmedizinerin in Halle (Saale), ist eine dieser Hausärzte. Sie sieht in dem Projekt eine gute Möglichkeit, bestimmte Abläufe für den Patienten in Zukunft zu vereinfachen und nimmt daher sehr gern daran teil. "Wenn ein Patient von einem Akutereignis betroffen ist, sind sowohl er selbst, als auch seine Angehörigen oft mit der Situation überfordert und fühlen sich alleingelassen.

Durch den neuen Patientenkoordinator der IKK gesund plus, der den Patienten berät und dessen gesamte Betreuung steuert und begleitet, wird da schon vieles einfacher", so Dr. Rajka Thoma. Doch nicht nur für ihre Patienten, sondern auch für sie selbst, werden Vorgänge vereinfacht. „Innerhalb dieses Projektes muss ich praktisch nur noch festlegen, was für meine Patienten in jedem individuellen Fall notwendig ist. Um die Umsetzung und die nötige Anpassung der Verordnung an den Heilungs- bzw. Behandlungsfortschritt kümmern sich dann die entsprechenden Netzwerkpartner, ohne dass ich da wieder und wieder tätig werden muss“, so die Allgemeinmedizinerin. "Das führt zu kürzeren Wegen und spart viel Zeit und Energie, die ich dann wieder in die direkte Behandlung meiner Patienten investieren kann." So liegt etwa, wenn Dr. Rajka Thoma Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie verordnet, die Entscheidung darüber, wie und wie lange der Patient dort behandelt wird, direkt beim behandelnden Therapeuten, ohne dass eine erneute Verordnung-, Beantragung oder Begründung des behandelnden Arztes nötig wird. "Auch meine Patienten sind teilweise ganz überrascht, wie einfach und unkompliziert zum Beispiel die Beantragung von Hilfsmitteln innerhalb des Projektes möglich ist. Ich denke, da ist man definitiv schon auf dem richtigen Weg", so die Hausärztin. Dabei profitiere man im IVP-Projekt unter anderem von neu entwickelten Kommunikationskanälen, die nicht nur ein rasches Handeln ermöglichen, sondern auch das Zusammenspiel aller an der Versorgung beteiligten Partner – beginnend im Krankenhaus, über die Rehabilitation, die häusliche Behandlung, die Versorgung mit Hilfs- und Heilmitteln bis hin zur Versorgung mit Pflegeleistungen – effektiver, unkomplizierter und leistungsfähiger machen.

Die bisher schon innerhalb des Projektes erreichten Verbesserungen für die Patienten und ihre Angehörigen sprechen jedenfalls für sich, meint auch Dr. Rajka Thoma. Allerdings würde sie sich in Zukunft eine flexiblere Regelung bei den Betreuungszeiten je Patient wünschen. Im IVP-Projekt ist diese auf maximal ein halbes Jahr begrenzt. In einer später eventuell daraus hervorgehenden Regelversorgung sollte sie aber – so Dr. Rajka Thoma – bei Bedarf auf Antrag verlängert werden dürfen. Genau solche Erfahrungen und Meinungen der am Projekt teilnehmenden Partner und Hausärzte sind es, die jetzt gesammelt und nach Abschluss des Projektes "IKK IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient" ausgewertet werden.

Schließlich sollen die Ergebnisse des Projektes starke Impulse für eine Veränderung der in Sachsen-Anhalt derzeit noch bestehenden Strukturen senden. Daher ist auch eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Regionen und Indikationen nach Beendigung des Projektes nicht nur vorstellbar, sondern ausdrücklich gewünscht.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 14.12.2019

Veröffentlichung vom 14.12.2019

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IKK gesund plus: Noch näher dran - zum Wohl des Patienten

PATIENTENVERSORGUNG – Ein neues Projekt soll helfen, strukturelle Schnittstellenprobleme abzubauen

Wer in Deutschland einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder eine ähnlich schwerwiegende Akuterkrankung erleidet, kann sich in der Regel auf auf ein hochmodernes, gut funktionierendes Rettungs- und Gesundheitswesen verlassen. Allerdings findet aus historischen Gründen dabei eine Trennung zwischen stationären, rehabilitativen und ambulanten Versorgungsstrukturen statt. Daraus folgt, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sektoren nicht genau definiert ist und deshalb oft nicht zufriedenstellend funktioniert. Diese Schnittstellenprobleme wiederum wirken sich negativ auf die Versorgung der Patienten aus. Für die davon Betroffenen bedeutet das in der Praxis Probleme bei der Abstimmung unter den behandelnden Institutionen bis hin zu Brüchen in der Behandlung und die Notwendigkeit, selbst mit der Erkrankung und ihren Begleitumständen im häuslichen Umfeld zurechtkommen zu müssen. Nicht selten ist das mit einer völligen Überforderung der Patienten und ihrer Angehörigen verbunden.

Um diese Versorgungsdefizite zwischen den Sektoren zu reduzieren, wurde von der IKK gesund plus für ihre Versicherten in Sachsen-Anhalt das Projekt "IKK IVP – Innovation, Versorgungspartner, Patient" ins Leben gerufen.
"Damit wollen wir einen Ansprechpartner schaffen, der den gesamten Genesungsprozess der Patienten begleitet", erklärt Uwe Schröder, Vorstand bei der IKK gesund plus. Das Pilotprojekt wird aus Mitteln des Innovationsfonds bezahlt. Dieser Fond ist Teil des Vorsorgestärkungsgesetzes von 2015 und fördert neue Konzepte im Gesundheitswesen.

Für das Projekt grundlegend war die genaue Analyse der IKK gesund plus, an welchen Stellen die Betreuung der Patienten noch ausbaufähig ist. „Wir haben in Sachsen-Anhalt in allen Gesundheitssektoren eigentlich eine gute Versorgung“, sagt Angela Witthuhn, die das Projekt Patientenbetreuung leitet. Nur in den Übergängen vom einen zu dem anderen Sektor entstehen oft Lücken, die nun gefüllt werden sollen. „Das sind oft banale Sachen, wie: Der Patient kommt in ein Pflegeheim und braucht einen neuen Hausarzt - da können wir vermitteln und schnell helfen“, sagt Witthuhn und versichert: „In erster Linie geht es dabei natürlich um das Wohl des Patienten, aber auch die Entlastung der Angehörigen ist uns dabei sehr wichtig“.

Für die Umsetzung ihres Projektes hat sich die IKK gesund plus ein sektorenübergreifendes Netzwerk aus zwölf Reha-Kliniken, 15 Krankenhäusern und weiteren Versorgungspartnern aufgebaut. Dazu zählen auch etwa 755 Hausärzte. "Innerhalb dieses Kreises haben wir Kommunikationskanäle entwickelt, die ein rasches Handeln ermöglichen", erläutert Projektleiterin Witthuhn weiter. Man kenne und vertraue sich. "Das macht die Zusammenarbeit unkomplizierter."
Ziel des bis Ende 2021 befristeten Pilotprojektes ist also die Verbesserung des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern sowie die Optimierung von Patientenpfaden und kontinuierlichen und bedarfsgerechten Versorgungsprozessen. Dafür werden Patienten mit ausgewählten kardiologischen und neurologischen Diagnosen nach einem vorangegangenem Akutereignis begleitet. Das bundesweit einmalige Projekt soll neue Elemente und innovative Leistungen im Hinblick auf die Weiterentwicklung einer sektorenübergreifenden Versorgung nachhaltig in die Regelversorgung integrieren. Das betrifft alle an der Versorgung beteiligten Partner – beginnend im Krankenhaus, über die Rehabilitation, die häusliche Behandlung, die Versorgung mit Hilfs- und Heilmitteln bis hin zur Versorgung mit Pflegeleistungen.

Zentraler Ansprechpartner für die Versorgungspartner und insbesondere auch für die Patienten ist der Patientenkoordinator der IKK gesund plus. Dieser steuert und begleitet die unterschiedlichen Versorgungsprozesse - ganz besonders an deren Schnittstellen. Die damit verbundene Förderung der Zusammenarbeit in Netzwerken, soll starke Impulse für eine Veränderung der in Sachsen-Anhalt derzeit noch bestehenden Strukturen senden. Eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Regionen und Indikationen ist nach Beendigung der Projektlaufzeit nicht nur vorstellbar, sondern ausdrücklich gewünscht.

Erfreulich ist die gute Resonanz und hohe Beteiligung der Partner. So wurden 3.434 Versicherte identifiziert und angeschrieben, von denen 1.879 mittlerweile an dem Projekt teilnehmen. Beteiligt sind weiterhin insgesamt 1021 Versorgungspartner, davon allein 755 Hausärzte, so die aktuellen Zahlen der IKK gesund plus.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 30.11.2019

Veröffentlichung vom 30.11.2019


18.11.2019

Änderungsbescheid vom 5. November 2019

Mit Änderungsbescheid vom 5. November 2019 wurde der Förderzeitraum unter dem Vorbehalt der Ausgabenneutralität auf den 1. April 2018 bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Zudem wird den Änderungen am Evaluationskonzept einschließlich der Reduktion der Fallzahl von 4.950 auf 3.142 Patienten zugestimmt.


04.09.2019

Beitrittsverfahren Therapeuten

Neben den Verbänden "Verband Physikalische Therapie VPT, Landesgruppe Sachsen-Anhalt" und  "Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)" hat nun auch der Verband “IFK - Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten" die Vereinbarung IVP unterzeichnet. Damit steht den Patienten ein flächendeckendes Netzwerk im Bereich der Physiotherapeuten zur Verfügung. Im Bereich der therapeutischen Versorgung soll die Therapiefreiheit angeboten werden. Hausärzte und Therapeuten haben die Möglichkeit, das neue Verfahren im Rahmen des Projektes IKK IVP den Patienten anzubieten.


04.09.2019

Thementage Hausärzteverband Sachsen-Anhalt 

Das Projekt IKK IVP wurde/wird im Rahmen der Thementage 2019 in Dessau, Magdeburg, Stendal, Wittenberg, Wernigerode, Freyburg, Halle und Sangerhausen vorgestellt.


30.06.2019

Meilenstein 30. Juni 2019 – Grundgesamtheit der teilnehmenden Versicherten

Bis zum 30.06.2019 wurden 2.619 Versicherte mit einer der projektrelevanten Diagnosen identifiziert. Der Meilenstein 30.06.2019 von 1.350 teilnehmenden Patienten mit Einschlusskriterien wurde erreicht. 1.362 IVP-Patienten unterzeichneten die Teilnahme-und Einverständniserklärung. Dies entspricht einer Teilnehmerquote von ca. 60 %.


14.05.2019

Änderungsbescheid vom 14. Mai 2019

Erweiterung der Einschlusskriterien: Herzinsuffizienz (ICD: I50)
Die Patienten mit Herzinsuffizienz benötigen gleichermaßen die interprofessionelle und sektorenübergreifende Unterstützung des IVP-Netzwerkes. Der Vertrag §140 a SGB V regelt alle Standards der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerkes IVP. Die Patienten profitieren analog der anderen Zielgruppen von allen neuen Strukturelementen und IVP-Gesundheitsleistungen.

Intensivierung der Netzwerkarbeit
Das Projekt IKK IVP lebt von der Vernetzung aller Beteiligten. Es hat sich gezeigt, dass es für die Umsetzung der Projektarbeit notwendig ist, die Strukturen und Inhalte des Projekts bei den direkt beteiligten Leistungserbringern in intensiven Gesprächen persönlich zu erläutern und sich mit den Leistungserbringern über die praktische Umsetzung des Projekts auszutauschen.

Die Hausärzte haben aufgrund ihrer Stellung als Bindeglied zwischen Krankenhaus/Rehabilitationseinrichtung und dem ambulanten Sektor eine sehr zentrale Rolle und Funktion innerhalb der Projektstrukturen. Vor der frühzeitigen Einbeziehung der einzelnen Hausärzte in das Projekt profitieren die Patienten unmittelbar, u.a. Verkürzung der Wartezeiten innerhalb der Behandlung oder Bündelung der Informationen aus der stationären Versorgung. Die Einbeziehung der Hausärzte im ersten Schritt und der Austausch und die Zusammenarbeit im weiteren Verlauf stellt im Flächenland Sachsen-Anhalt eine große Herausforderung bei der Umsetzung des Projekts dar.
Dafür wurden zwei zusätzliche Personalstellen als "Netzwerkmanager" explizit für die Netzwerkarbeit beantragt. Der Innovationsfonds stimmte dem Antrag zu.


15.03.2019

Pressefrühstück

Am 15.03.2019 fand ein Pressefrühstück mit fünf verschiedenen Medienvertretern, dem Klinikdirektor des NRZ Magdeburg und dem Leiter des evaluierenden Instituts statt. Im Mittelpunkt standen Betroffenen bzw. Angehörige, die über ihre ersten Projekterfahrungen berichteten.

"Volksstimme" (Gesamtausgabe), Zahl des Tages
"Mitteldeutsche Zeitung", Mehr Nähe zum Patienten
"Ärzte-Zeitung" (App), IKK-Modell hilft über Sektorengrenzen hinweg

IKK IVP in Zahlen
(Stand: 17.02.2021)

 

Projektteilnehmer:
3.234
Hausärzte:
1.032
Versorgungspartner:
1.521

 

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